homöopathische Anamnese

Vor einer Anamnese (Erstgespräch) kläre ich mit den Patienten, ob eine homöopathische Behandlung angezeigt ist, und welche Alternativen möglich wären. Ich versuche den Patienten in seiner gesamten Lebenssituation zu sehen, um beurteilen zu können, ob äußere Umstände eine Heilung erschweren oder gar unmöglich machen: es ist schwierig einen Rheumakranken zu heilen, der in einem feuchten Haus lebt.

Oft gibt es Auslöser, die eine Erkrankung bedingen oder erste Symptome hervorlocken, diesen Auslöser versuche ich im intensiven Gespräch mit dem Patienten während der Anamnese zu finden, manchmal kann auf diese Ursache hin verordnet werden (Entstehung von Warzen nach dem Tod der geliebten Katze) und das Problem ist relativ leicht gelöst .
Normalerweise ist es aber nötig, den Patienten in all seinen Lebensgewohnheiten und Besonderheiten kennenzulernen, um dann das Arzneimittel zu finden, welches zu diesem Zeitpunkt dem Patienten am Ähnlichsten ist. Dieses Gespräch dauert in der Regel ca. 2 Stunden.
Aufgrund der Angaben aus der Anamnese versuche ich ein Mittel für den Patienten zu finden, dafür nehme ich mir ein paar Tage Zeit.

Nach der Verabreichung des Arzneimittels erbitte ich nach ca. 2 Wochen eine kurze telefonische Rückmeldung, und nach 4-6 Wochen bitte ich die Patienten erneut einen Termin zu vereinbaren, um die Mittelwirkung zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

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